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"Das charmante Bergdorf !" Beycik - diese ungewöhnlich schöne Region wird auch als türkische Schweiz bezeichnet.

Die Umgebung

 

Cirali

Çirali - verborgenes Paradies an der lykischen Küste, im Herzen des Beydaglari-Nationalparkes liegt dieser kleine und noch ursprüngliche Ferienort, der für Naturliebhaber und Individualurlauber bestens geeignet ist. Bis heute ist der malerische Ort von Bettenburgen und All Inklusive verschont geblieben.

Der Gast findet hier nur kleine Hotels und Pensionen, die alle als Familienbetrieb geleitet werden. Viele Pensionen verfügen über eigene Gewächshäuser und bieten ihren Gästen Frisches aus biologischem Anbau.

Für den historisch interessierten Gast bieten sich viele Möglichkeiten. In der Nähe von Çıralı liegt die mehrere tausend Jahre alte Stadt Olympos und das ewige Feuer von Yanartaş (Chimera).

Für Wanderfreunde, Çıralı liegt direkt am lykischen Weg, einem der schönsten Weitwanderwege der Welt. Bekannt ist Çıralı auch durch die Caretta-Carettas, den Meeresschildkröten, die jedes Jahr hierher kommen um ihre Eier in den Sand zu legen.

Ein Besuch lohnt sich ob für einen Kurzurlaub oder auch länger.

 

Phaselis

Phaselis liegt ca. 53 km südwestlich von Antalya. Von Antalya kommend, halten Sie sich auf der Nationalstraße D400 Richtung Kemer / Kumluca. Etwa 10 km nach der Ortschaft Kiriş befindet sich eine gut ausgeschilderte Zufahrt.

Phaselis liegt auf einer kleinen Halbinsel am Fuße des Taurusgebirges. Das wenige Hinterland ist weitgehend sumpfig. Der besonderen Form verdankte Phaselis seine einzigartige Bedeutung als Stadt mit drei weitgehend natürlichen Häfen. Im großen Nordhafen sind noch die antiken Wellenbrecher zu erkennen. Dort führt auch der auf rund 400 Metern gut erhaltene kaiserzeitliche Aquädukt entlang zur Stadt. Der so genannte Stadthafen mit seinen mächtigen Kaimauern ist heute eine beliebte Badebucht. Von dort führt die über 20 Meter breite Prachtstraße mit den bedeutenden römischen Bauten beidseits zum Südhafen, der durch eine Mauer geschützt ist. Auf der nordwestlichen Seite reihen sich die drei Agoren (Marktplätze) aus den Zeiten Hadrians, Domitians und der Spätantike aneinander. Dort befinden sich auch Reste der Thermen und byzantinische Ruinen.

Auf der gegenüberliegenden Südostseite hatte man das Stadttheater in Hanglage errichtet. Die oberhalb gelegene Akropolis von Phaselis zeigt noch Hausreste der letzten Bewohner, die seit dem 7. Jahrhundert die Stadt aufgegeben und sich auf dem Bergrücken verschanzt hatten. Die übrigen Wohnviertel mit Straßen und Häusern sind nahezu vollständig abgetragen. So wurde Phaselis im Jahre 469 v. Chr. „zwangsbefreit“ und in den Seebund gezwungen, als blühende Handelsstadt mit hohen Tributen in strategisch wichtiger Lage ein bedeutender Zugewinn für Athen. Nach 411 v. Chr. abermals persisch, ergab sich Phaselis 333 v. Chr. Alexander dem Großen. Während der Diadochenkriege zunächst ptolemäisch (bis 197 v. Chr.), dann seleukidisch (bis 187 v. Chr.) wurde es, obwohl Pamphyliens zugehörig, unter römischer Herrschaft bis etwa 100 v. Chr. dem Lykischen Bund eingegliedert.

Der starke Konkurrent Attaleia (Antalya) als Hafen- und Handelsstadt brachte Phaselis einen ersten Niedergang, der es Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. gemeinsam mit Olympos zu einem Schlupfloch kilikischer Seeräuber herunterkommen ließ. Unter Domitian, Trajan und Hadrian wurde die in den Seeräuberkriegen zerstörte Stadt Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. repräsentativ wieder aufgebaut und erlebte eine zweite Blüte. Aus dieser Zeit stammen die meisten der heute erhaltenen Ruinen. Von den späteren Einfällen der Piraten und Araber in der Mitte des 7. Jahrhunderts erholte sich Phaselis jedoch nie mehr, auch wenn es als byzantinischer Flottenstützpunkt im 8. Jahrhundert vorübergehend noch einmal wirtschaftlich aufstieg.Seit dem 10. Jahrhundert diente es nur noch als Steinbruch für Antalya, das Material für seine Befestigungen benötigte.

 

Olympos&Chimera

Olympos Ihren Namen trägt die antike Stadt gemeinsam mit dem Berg, dem heutigen Tahtalı, der etwa 20 km entfernt liegt und eine Höhe von 2.365 m aufweist. Der Tahtalı ist einer von über 20 Bergen in Anatolien und Griechenland die unter diesem Namen als Sitz der Götter bekannt waren.

Die Stadt erscheint erstmals im 2. Jh. v. Chr. in der Geschichte. Nach Überlieferungen soll die Stadt auch Hadrianopolis geheißen haben. Während der Kaiserzeit wurde in Olympos Hephaistos als Hauptgott verehrt. Olympos verarmte nach mehreren Piratenüberfällen im 3. Jh. n. Chr. und wurde mit der osmanischen Herrschaft über das Mittelmehr im 15. Jahrhundert vollständig verlassen.

Die Ruinen des heutigen Olympos liegen an beiden Seiten eines Tales das als Schlucht beginnt, sich dann verbreitert und zum Meer hin wieder verengt. Es gibt mehrere Ruinen von Gebäuden und Anlagen die fast alle von einer dichten Decke aus Lorbeer- und Feigenbäumen, Oleanderbüschen und Schlingpflanzen bedeckt sind. Die Hauptnekropole liegt an den Hängen der Südseite des Flusses. Die Mehrzahl der noch vorhanden Gräber weicht von der typisch lykischen Form ab und sind in geraden Reihen angelegt.

Chimera oder auch Yanartas, die brennenden Steine genannt ist ein seit der Antike ein mystischer Platz in Lykien. Hier kann man ein seltenes Naturphänomen beobachten. Aus dem felsigen Boden an einem Berghang lodern Flammen raus, das ewige Feuer der Chimera.

Es gibt viele Legenden, eine erzählt das hier Bellerophon mit seinem fliegenden Pferd Pegasus das feuerspuckende Ungeheuer Chimera getötet hat und seit dieser Zeit spuckt das Monster Feuer aus der Unterwelt durch die Felsen. Das Feuer entsteht durch Gase die aus kleinen Öffnungen austreten. Die Geschichte erzählt dass Seefahrer die Flammen, die weit über das Meer hin geleuchtet haben als Orientierung genommen haben. Die Menge und die Austrittstellen sind über Jahrhunderte hinweg weniger geworden. Heute sind auf einer kleinen Lichtung in einem Waldgebiet nur noch vereinzelt Flammen zu sehen.

Besuchen Sie Yanartas am besten in den Abendstunden, da die Flammen tagsüber manchmal überhaupt nicht zu sehen sind. Die Chimera liegt bei dem Ferienort Cirali, etwa 75 km von Antalya entfernt. Beim Eingang ist ein kleiner Ticketshop mit Kiosk. Hier können Sie ihr Eintrittsgeld entrichten und Getränke mitnehmen.

 

Kemer

Kemer ist ein bekannter Ferienort und ein Reiseziel für inländische und ausländische Gäste. Die Einwohnerzahl (18.000) steigt auf mehr als eine halbe Million in den Sommermonaten. Das Herz Kemers pulsiert am lautesten in den engen Gassen und rund um den Yachthafen. Hier sind viele Geschäfte, Restaurants, Bars und Diskotheken vorhanden. Kemer liegt etwa 45 km südlich von Antalya.

Das Umfeld ist geprägt von dem gewaltigen Massiv des Taurusgebirges, dem tiefen Blau des Mittelmeeres und unzähligen grünen Pinienwäldern.

Viele natürliche Buchten mit kleinen Häfen erstrecken sich entlang der 52 km langen Küste und verzaubern die Besucher durch ein beeindruckendes Panorma. Kemer bietet auch viele Freizeitmöglichkeiten. Sie können eine Bootstour entlang der türkisfarbenen Küste des Mittelmeeres unternehmen oder mit einem Jeep die Schönheit des Taurusgebirges erkunden.

Die durchschnittliche Lufttemperatur in Kemer ist im Winter um 14 Grad Celsius und im Sommer um 29 Grad Celsius. Kemer hat 280 Sonnentage im Jahr und wurde 1993 mit der Blaue Flagge nach den Kriterien der Blue Flag Campaig ausgezeichnet durch die Foundation for Environmental Education in Europe (FEEE).

Der moderne Yachthafen hat eine Kapazität von 320 Yachten. Ein Bummel entlang der Einkaufstrasse oder durch den Moonlightpark wird jeden Besucher in seinen Bann ziehen. Kleine Boutiquen bieten neben T-Shirts, Sandalen und Baseballkappen auch türkische Handwerkskunst an. Cafes und Restaurants haben eine Vielzahl von Gerichten.

Die Palette reicht von traditioneller türkischer Kochkunst mit leckeren Kebabs bis hin zu internationaler Spezialitäten aus der chinesischen, mexikanischen, indischen oder thailändischen Küche.

Ebenso kommen Freunde der osmanischen Küche auf ihre Kosten und bei allem darf natürlich das türkische Nationalgetränk Raki nicht fehlen. Nachts dann wartet Kemer mit Laser-Shows auf, zu den gleichen Rhythmen die in den aktuellen Charts von London, Berlin oder New York zu hören sind.

Doch wenn man genau hinhört , dann kann man die türkische Oud und die wehmütigen Klänge der alten Volkslieder Anatoliens raushören.